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Drogentests bei der Bewerbung um eine Ausbildungsstelle oder eine AnstellungDas Jugendportal der IG Metall informiert sehr ausführlich über verdachtsunabhängige Drogentests bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz und wie man sich gegen diesen Eingriff in seine Grundrechte wehren kann: *** oder die Seite durchgoogeln, am besten mit diesem Befehl: site:http://igmetall.de drogentest Dort werden Fragen beantwortet, die auch auf dieser Seite dargestellt werden, nämlich auf welche Substanzen getestet wird/werden kann, wie lange einzelne Drogen nachweisbar sind, welche Faktoren einen Drogentest verfälschen etc. Vor allem aber wird man über die mangelnde rechtliche Grundlage solcher Tests aufgeklärt und welche Begründungen für sie angeführt werden. Darunter sind sinnvolle Gründe, aber auch viele, die nur vorgeschoben sind. So wird ja zum Beispiel nicht auf Alkoholismus / Alkoholmißbrauch getestet, welcher ja auch im vollen Ausmaß die Schädlichkeit jeder anderen Drogensucht spielend erreicht, gerade im Hinblick auf die Gefährdung anderer Menschen. Außerdem führt die absurde technische Situation, dass mit den gewöhnlich verwendeten Drogentests Marihuana mehrere Wochen, extreme Drogen wie Heroin, Kokain und Morphin aber nur zwei bis vier Tage nachgewiesen werden können dazu, dass ausgerechnet das noch vergleichsweise harmlose THC absolut unverhältnismäßig stark kriminalisiert wird, einem Bewerber um eine Ausbildungsstelle also selbst ein geteilter Joint vom vergangenen Wochenende zum Verhängnis werden kann, während Konsumenten harter Drogen nur zwei Tage pausieren müssen und Medikamenten- und Alkoholmißbrauch gar keine Rolle spielt, wenn sie nicht zufällig entdeckt werden. Und hier gibt es Erfahrungsberichte über Drogentests bei konkreten Firmen. Die sind allerdings sehr unverbindlich, situativ und teils sicher auch überholt: http://www.timestream.org/bin/drugcheck.pl Auf jeden Fall findet man auch recht kuriose Geschichtchen in den grün unterlegten Einträgen, die (aber anonymisiert) Firmen behandeln, in denen Konsum nicht kontrolliert, teils sogar gefördert wird. |